Hochspannungsnetzteil, einstellbar, mit audiophiler Regeleung
T.Hartwig-ELektronik
Blumenweg 3a,  D-34355 Staufenberg
Tel. 05543 - 3317, Fax 05543 - 4266
Mo-Do 10.00-12.00 + 14.00-16.00 Uhr
Ust. ID. Nr.: (VAT) DE 115268023
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Spannungsregler
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RNT-900   Hochspannungs-Netzteil für Röhrenverstärker
Entlocken Sie Ihren Röhren-Endstufen den Original-Sound durch audiophile Spannungsregelung mit perfekter Siebung.
Einsetzbar für nahezu alle Röhrenverstärker durch völlig unkomplizierten Aufbau.
Inkl. Zusatzschaltung für stabilisierte negative Gittervorspannung.
Speziell für Röhrenverstärker entwickelt, um nicht nur den typischen Röhrensound zu erhalten, sondern diesen besonders zu unterstützen.
Softstart; kurzschlussfest; überlastsicher; kühlbar bis 150W Verlustleistung.
seit 2004

Ausgangsspannung mit 25-Gang Trimmpoti stufenlos einstellbar von ca. 100V bis 800V stabilisiert (bis 900V unstabilisiert) max. 500mA;
Von uns entwickelte elektronische Drossel  0,05Hz, superschnelle Gleichrichter-Dioden von IXYS mit röhrenähnlichen Softclipping-Kennlinien.

Eine stabilisierte und brummfreie Anodenspannung sorgt in einem Röhrenverstärker für glasklaren Sound, da Röhrenschaltungen, je nach Stärke ihrer Gegenkopplung, extrem empfindlich auf Unregelmäßigkeiten in der Versorgungsspannung reagieren können. Alle nur denkbaren Sicherheitsmaßnahmen wurden getroffen, damit der Umgang mit Hochspannung unkompliziert und betriebssicher wird. Es können problemlos die meisten vorhandenen Verstärker mit diesem Netzteil aufgerüstet werden. Einfach eine in etwa passende Trafospannung anschließen und die gewünschte Ausgangsspannung stufenlos enstellen.
Wir haben viel Zeit bei der Entwicklung darauf verwendet, eine Spannung für Röhrenverstärker zur Verfügung zu stellen, die die Vorteile von Röhrengleichrichtern weiterleben lässt.

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Technische Einzelheiten, die dieses Modul zu etwas Besonderem machen
Das Modul ist mit enormen Reserven aufgebaut
durch optimierte diskrete Schaltungstechnik mit 1000V-Leistungs MOSFET.
Die Eingangs-Wechselspannung kann max. 630V~ betragen, wodurch eine stabilisierte Gleichspannung von bis zu 800V möglich ist.
In der Regel soll die effektive Eingangs-Wechselspannung, je nach Stabilität des Trafos, 80% bis 90% der gewünschten stabilisierten Ausgangs-Gleichspannung betragen. Wird ohne Stabilisierung gearbeitet, beträgt die Ausgangsspannung das ca. 1,3-fache der eff. Eingangsspannung.
 
Lange haben wir untersucht, warum Gleichrichterröhren einen besonderen Klang haben und ob er sich nicht mit Halbleitern nachbilden lässt. Bekannt ist das Softclippingverhalten und die hohe Schaltgeschwindigkeit von Röhren.
Die Fa. IXYS hat, mehr aus Gründen der EMV-Verträglichkeit, Dioden entwickelt, die eine ähnliche Kennlinie haben, aber nicht den extrem hohen Spannungsabfall von 30 bis 60 Volt im Lastbetrieb aufweisen. In Kombination mit Serienwiderständen, deren Werte nur durch Versuche ermittelt werden konnten, haben wir eine Gleichrichterschaltung erhalten, die mindestens die Klangqualitäten von Röhren erreicht, ohne deren negativen Erscheinungen, wie hohe Verluste und hohe Wärmeentwicklung.
Die 330µ/450V THEL High-Tech-Elkos verarbeiten in Reihenschaltung bis 900V. Sie werden im Einschaltmoment über einen MOSFet schonend aufgeladen; mit einem Strom, der die max. Belastung der Elkos berücksichtigt.

Zwischen Eingangs- uns Ausgangselkos arbeitet eine von uns entwickelte elektronische Drossel, die einen extrem  niedrigen Gleichstromwiderstand und einen extrem hohen Wechselstromwiderstand besitzt (fo = 0,05Hz / t=20sec). Durch eine Ansteuerelektronik kann sie gleichzeitig zur Stabilisierung eingestezt werden. Diese Elektronik bewirkt auch, dass nach dem Einschalten die Ausgangsspannung erst nach ca. 30 sec ihre volle Höhe erreicht hat, um die Röhren des Verstärkers nicht plötzlich mit Andenspannung zu versorgen, wenn diese noch nicht aufgeheizt sind.
Egal ob nur die Drossel oder auch die Stabilisierung benutzt wird - die Brummspannung beträgt weinger als 1mV unter Last. Die Ausgangsspannung kann bis zu 500mA belastet werden, wenn der Trafo dafür geeignet ist.
Das Regelverhalten entspricht audiophilen Grundsätzen. Deshalb gibt die Spannung bei Last leicht nach, ca 2V/100mA (s.auch: Infos audiophile Spannungsregler). Auf Netzspannungsschwankungen reagiert die Ausgangsspannung nur im mV-Bereich.

Die elektronische Strombegrenzung und Verlustleistungregelung sorgen für Sicherheit. Bei einer Verlustleistung bis ca. 15-20Watt kann das Modul ohne zusätzliche Kühlung betrieben werden. Bei 20-30 Watt kann man es an eine Gehäusewand montieren. Darüberhinaus sind bei Kühlkörpermontage bis 150Watt möglich.
Die Verlustleistung wird aus der Differenzspannung zwischen Drosseleingang und -ausgang ermittelt. Diese Spannung multipliziert mit dem fließenden Strom ergibt die Verlustleistung.
Beispiel: Ausgang = 500V/100mA; Eingang=600V;  ergibt 100V x 0,1A = 10Watt; also keine Kühlung erforderlich. Der Kühlwinkel ist potenzialfrei und muss nicht isoliert montiert werden.

Bei Kurzschluss oder bei einer Spannungsdifferenz von mehr als 200V zwischen Eingang und Ausgang wird der Strom bereits bei 200mA begrenzt, um eine Überhitzung möglichst auszuschließen.

Wird das Modul unter 450V betrieben, besteht durch Ändern von Drahtbrücken die Möglichkeit, die Elkos parallel zu schalten, wodurch man die vierfache Siebkapazität erhält. Dann darf die Eingangsspannng nur max. 310V~ betragen.

Eine kleine Zusatzschaltung stellt eine stabilisierte potenzialfreie negative Gittervorspannung bereit. Ihre Höhe richtet sich nach einer eingebauten Z-Diode. Es kann eine Diode im Bereich bis 200V Volt eingesetzt werden. Als Eingang ist eine zusätzliche Trafowicklung entsprechender Höhe nötig (max 170V~)

Technische Daten
*Eing. Spg.max:
630V~; 900V=
Ausg. Spg.:
>100V, <900V=
max Strom:
500mA
ja
Brumm Spg.:
<1mV
Stabilität:
ca. 2V/100mA
Stabilisierung:
Steuerung überlagerte Regelung
Elektr. Drossel
0,05Hz;  20sec
max. Verlustl:
150W gekühlt
Länge:
170mm
Breite:
100mm
Höhe
45mm o. Füße
*Achtung! Keine Netzspannung
als Eingang verwenden
Anschlussbild

Spannung einstellbar
grob: mit 1-Gang Poti
fein; mit 25-Gang Poti

Wird eine höhere Spannung benötigt,
z.B. 1200Volt für 845 o.ä.,
so können zwei Netzteile
in Reihe geschaltet werden

Anschlussplan
für ein Röhren-Netzteil

siehe auch:

Infos audiophile
Spannungsregler
Netzteil-Grundlagen

Preis

Typ
EUR
RNT-900
165,00

Wichtig
Wenn eine Röhrenendstufe mit separat einstellbarer negativer Gittervorspannung mit einer stabilisierten Anodenspannung betrieben wird, muss die Gittervorspannung ebenfalls stabilisiert sein und umgekehrt.
Es müssen entweder beide Spannungen stabilisiert oder beide unstabilisiert sein.
Grund:
Bei Netzspannungsschwankungen wird die Spannungsänderung proportional auf alle Versorgungsspannungen übertragen.
Beispiel Netzspannungsanstieg bei unstabilisiertem Netzteil:
Die Anodenspannung wird größer (positiver). Das hat eine Steigerung des Anodenstroms zur Folge. Da aber gleichzeitig auch die negative Gitterspannung größer (negativer) wird, sinkt der Anodenstrom. Folglich hebt sich die Anoden-Stromänderung in etwa wieder auf.
Wenn nur eine der beiden Spannungen stabilisiert wäre, würde entweder nur die Anodenspannung steigen oder nur die Gitterspannung, was in jedem Falle zu einem (unzulässigen) Anstieg des Anodenstroms führt.
Warnung !
Bei allen Arbeiten mit Netz-Spannungen und anderen hohen Spannungen ist besondere Vorsicht geboten und die Einhaltung der VDE-Richtlinien (www.vde-verlag.de/kontakt.html)
Wir lehnen in jedem Falle jegliche Haftung für resultierende Sach- und Personenschäden und sich daraus ergebende Folgeschäden grundsätzlich ab.
Jeder, der unsere Module anwendet, handelt nur und ausschließlich auf eigene Gefahr.