Die SRPP-Schaltung als Phono-Vorstufe
T.Hartwig-ELektronik
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Die SRPP-Schaltung
Ein audiophiles Schaltungsdesign optimiert von THEL-Audioworld
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Die SRPP-Schaltung, gilt als besonders audiophil, da sie das Audiosignal  sehr linear überträgt und das ohne Gegenkopplung.
Sie birgt aber auch einige bekannte Schwierigkeiten in sich. Die meisten davon entstehen jedoch auf Entwicklungsebene, da fast alle der wenigen Bauteile sich gegenseitig beeinflussen. Viele Optimierungsgriffe tragen dazu bei, dass der ohnehin schon sehr lineare Bereich noch weiter vergrößert wird. Dadurch besitzt die Schaltung so gut wie keinen Eigenklang, wodurch das Musiksignal besonders natürlich übertragen wird.
Die Grundschaltung

Die nebenstehende Grundschaltung ist bereits voll funktionsfähig. V1 verstärkt das Eingangssignal. Der Verstärkungsfaktor ist durch die Röhre vorgegeben (ca.10 bis 85-fach je nach Röhre). V2 wirkt wie ein aktiver Anodenwiderstand. Der Wechselstromwiderstand von V2 ist fast unendlich hoch, da er vom unteren System gesteuert wird. V1 "sieht" somit nahezu keine Wechselstrom-Last und arbeitet daher extrem linear. Der Innenwiderstand des Ausgangs-Signals ist sehr niedrig (ca. 300 - 1000 Ohm).
Man sollte bedenken, dass die Signal-Phase bei dieser Schaltung um 180° gedreht wird, was normalerweise ohne Belang ist.

Es gibt nicht viel zu optimieren. Dennoch sind uns einige Kniffe gelungen, um klanglich noch mehr aus dieser Schaltung herauszuholen (s.unten).
Der Widerstand R5 wird von uns durch eine rauscharme Transistor-Stromquelle ersetzt. Sie sorgt 1. für eine sehr hohe Stabilität und 2. für eine Erweiterung des ohnehin schon sehr linearen Kennlinienfeldes der Röhren, da der Wechselstromwiderstand gegen unendlich geht. Das Musiksignal wird dadurch in seiner Form noch weniger angetastet, wodurch sich ein besonders natürlicher Klang ergibt. Außerdem ist es durch geschickte Wahl der Basiswiderstände möglich, jede Röhre auf ihren optimalen Punkt des linearen Kennlinienfeldes einzustellen ist.

Besonderen Wert legen wir auch auf den Ausgangs-Kondensator (C2), der Gleichspannung fernhalten muss. Es werden sorgfältig ermittelte Kombinationen von gewählt. Ein genau angepasster Elko ermöglicht den Betrieb an 600 Ohm-Lasten, z.B. eines Kopfhörers. Im durchschnittlichen Lastbetrieb von 10kOhm wird er bis unter 100Hz von den Film-Foils kurzgeschlossen, so dass oberhalb 100Hz so gut wie kein Strom durch den Elko fließen kann.

Gegenkopplung ist keine vorhanden. Dennoch kann man durch Einfügung einer schwachen Rückkopplung den oft zu hohen Verstärkungsfaktor herabsetzen, um Übersteuerungen zu vermeiden.

Die Heizdrähte werden ausschließlich mit stabilisierter Gleichspannung versorgt, und wechselspannungsmässig auf Masse gelegt, wobei das Gleichspannungspotential genau zwischen den beiden Potentialen der Kathodenspannungen liegt.



Vorstufe RV-EC

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Phono-Vorstufe RV-PH

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Nebenstehend sind unsere Schaltungen RV-EC und RV-PH zu sehen.

Sie wurden bis ins Detail leidenschaftlich optimiert, um den klassischen Röhrensound nicht nur in edelster Technik weiterleben zu lassen, sondern durch geschickte Auswahl modernster Bauelemente den Musikgenuss auf jeden Fall noch zu steigern.

Der Koppelkondensator zur zweiten Phono-Stufe wird gleichzeitig als Subsonicfilter verwendet, um Frequenzen unterhalb 30Hz abzusenken.

Zwei Z-Dioden im Ausgang verhindert Spannungsspitzen über +/- 24V, die bei Störsignalen sonst bis +/- 80V erreichen können und nachfolgende Transistorstufen (Vor-, Endverstärker, oder Aktivweichen) zerstören könnten.